Formel-1-Superstar Lewis Hamilton will auch den Großen Preis von Portugal gewinnen.Foto: Armando Franca/AP/dpa/dpa

Formel-1-Champ Hamilton rechnet mit hartem Qualifying

Epoch Times24. Oktober 2020 Aktualisiert: 24. Oktober 2020 4:50
Das Training liefert schon mal einen Vorgeschmack. Es könnte einiges passieren, wenn die 20 Piloten um die Startplätze fürs Rennen auf die Strecke gehen. Denn die hat es in sich.

So ziemlich alles deutet auf ein packendes Qualifying hin. Sogar der nahezu unschlagbare Lewis Hamilton rechnet heute (15.00 Uhr MESZ/Sky und RTL) schon im ersten Zeitabschnitt der insgesamt drei Durchgänge mit Nahkämpfen auf dem Kurs bei Portimão.

Denn dieser hat so seine Tücken. Dass er für fast alle Neuland ist, macht es ebenso reizvoll wie herausfordernd. „Auf dieser Strecke wird es nicht einfach, eine große Lücke zu finden“, sagt Hamilton voraus.

Aber was macht es so schwierig? Zum einen das Streckenprofil. Es geht auf und ab, dazu die Kurven. Nicht umsonst wird das Autódromo Internacional die Achterbahn von der Algarve genannt. Knapp 4,7 Kilometer ist die Strecke lang, Kiesbetten als Auslaufzone können einen nicht nur bremsen, sondern komplett stoppen. Hinzu kommt, das einige Passagen kaum oder gar nicht einsehbar sind. Und neben dem neuen Asphalt, der zwar schön glatt, aber eben auch recht rutschig ist, kann noch Wind aufziehen. Die Autos sind da recht anfällig.

Der WM-Spitzenreiter fasst es so zusammen: „Ein unglaublich schwerer Kurs, extrem herausfordernd, das Auf und Ab ist unglaublich und es gibt einige Stellen, an denen Du nicht siehst, wohin es geht.“ Nun, dass birgt Spannung. Ein Fehler und die K.o.-Ausscheidung kann vorbei sein. Daher gilt für alle, möglichst schnell das Weiterkommen abzusicheren. Nur ist das mit der Temperatur und den Reifen auch so eine Sache. Und wenn die nicht stimmt, wird gerutscht.

Am besten hinbekommen hat am Freitag im Training nicht der sechsmalige Weltmeister Hamilton eine schnelle Runde, sondern sein Teamkollege Valtteri Bottas. Beide Silberpfeile gehen aber wieder als Topkandidaten auf die Premieren-Pole in Portimão auf die Strecke. Hamilton will sich dabei auch die optimale Ausgangslage für Karrieresieg Nummer 92 verschaffen. Gelingt dem 35-Jährigen am Sonntag (14.10 Uhr/RTL und Sky) Platz eins, ist Hamilton alleiniger Rekordhalter. Michael Schumacher kam auf 91 Grand-Prix-Erfolge.

Wer Mercedes gefährlich werden könnte, bleibt abzuwarten. Red Bull machte mit Max Verstappen einen guten Eindruck. Wenn auch nicht für einen Angriff auf die Spitze, zeigte sich auch Ferrari stärker mit Charles Leclerc und Sebastian Vettel. Die Pole-Verteilung bisher in der Corona-Notsaison ist indes eindeutig: Alle gingen an Mercedes, acht davon an Hamilton, drei an Bottas. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion