Simon Schempp will sich einen Spitzenplatz ergattern.Foto: Mike Sturk/dpa

Simon Schempp: „Will nicht nur dabei sein“

Epoch Times2. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:31
Die Olympiasiegerinnen Magdalena Neuner, Kati Wilhelm und Michael Greis trauen Simon Schempp bei der WM den ganz großen Wurf zu. Zu Recht, denn der Uhinger ist in der Form seines Lebens.

Einzig die Gesundheit machte ihm in diesem Winter hin und wieder zu schaffen. Doch das hält Schempp nicht von seinen großen Zielen ab. „Ich fliege nicht darüber, um nur dabei zu sein“, sagt Schempp.

Welche Ziele und Erwartungen haben Sie bei der WM?

Schempp: Ich fliege nicht darüber, um nur dabei zu sein. Meine Ergebnisse in diesem Jahr sprechen einfach auch für sich. Eine Einzelmedaille muss ganz klar das Ziel sein, damit wäre ich zufrieden. Aber auch in den Staffeln haben wir sehr große Ziele.

Kommt Ihnen das Streckenprofil am Holmenkollen entgegen?

Schempp: Die Strecken sind nicht übertrieben schwer. Es ist eine Runde auf absolutem WM-Niveau, trotzdem aber nichts Außermenschliches oder Außerordentliches.

Sie waren in diesem Jahr öfter erkältet, mussten wegen Rennausfällen den Gesamtweltcup abschreiben. Wie sehr beeinträchtigt Sie das?

Schempp: Das Grundniveau passt einfach, das hat man ja im Januar gesehen, wo es schnell wieder gut ging und ich Top-Ergebnisse abliefern konnte. Das stimmt mich doch optimistisch und ich habe deshalb natürlich schon die Hoffnung, dass ich wieder in so eine Form komme, dass ich um die Podestplätze mitlaufen kann.

Aber es muss doch frustrierend sein, wenn man trotz Bestform immer wieder von Krankheiten ausgebremst wird?

Schempp: Ich mache so ziemlich alles, was mir einfällt, um das zu vermeiden. Aber es zieht sich ein roter Faden durch die Saison. Es ist sehr schade, dadurch verschenkt man natürlich unheimlich viel. Ich muss einfach rausfinden, woran es liegt. Klar kann es auch mal sein, dass man so ein Jahr hat, wo man viel abkriegt und häufig krank ist. Aber das darf kein Dauerzustand sein. Da muss ich die richtige Schlussfolgerung ziehen, dass es nächstes Jahr nicht wieder so ist.

ZUR PERSON: Simon Schempp (27) ist der derzeit beste deutsche Biathlet. In diesem Winter stand er viermal ganz oben auf dem Podest, musste aber wegen Krankheiten den Gesamtweltcup abschreiben. Er gewann 2014 Olympia-Silber mit der Staffel und vergangenes Jahr im Team WM-Gold.

(dpa)

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