Fischsterben: Münster kämpft um den Bestand im Aasee

Münster kämpft um das Leben im städtischen Aasee. Nachdem über 20 Tonnen Fische wegen Sauerstoffmangels in dem Gewässer verendet sind, pumpte die Feuerwehr am Wochenende im Dauereinsatz Wasser hinzu.
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Fischsterben im Hochsommer erfolgt oftmals auf Grund von Sauerstoffmangel im Gewässer.Foto: iStock
Epoch Times12. August 2018
Nach einem massenhaften Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel im Aasee kämpft die Stadt Münster mit Hochleistungspumpen um die Rettung der verbliebenen Tiere. Auch am Sonntag war die Feuerwehr noch im Einsatz, um zu retten, was zu retten ist. Die Aktion soll zunächst bis Montag laufen.Bis Freitagnachmittag waren mehr als 20 Tonnen verendeter Fische aus dem Aasee geborgen und entsorgt worden.Der größte Teil des Fischbestandes im See sei tot, sagte Stadt-Sprecher Joachim Schiek am Samstag.

Der Aasee hat als Ökosystem eine Art Herzinfarkt erlitten. Wir setzen jetzt alles uns Mögliche daran, dass sich der See wieder erholt.“

Seit Freitagabend spritzte die Stadt über zwei Hochleistungspumpen Wasser in das Areal, um Sauerstoff einzubringen und so die restlichen Fischbestände zu retten.

Nach Angaben der Stadt hatte ein Grünalgensterben in der Nacht zum Donnerstag die Sauerstoffwerte im See unter die kritische Schwelle von zwei Milligramm pro Liter Wasser sinken lassen. Laut Karl-Heinz Wortmann vom ansässigen Angelverein „Frühauf“ hatte noch am Dienstag eine Messung der Wasserwerte keinerlei Grund zur Sorge geliefert.

Zuvor hatte es diesen Sommer schon Fischsterben unter anderem in Hamburg und am Oberrhein in der Schweiz gegeben. Nicht alle aber viele Fischarten können recht hohe Wassertemperaturen aushalten. Gefährlich kann es aber werden, wenn Sauerstoffmangel hinzu kommt. (dpa)



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