Hapag-LloydFoto: über dts Nachrichtenagentur

Coronakrise zwingt Hapag-Lloyd zu hartem Sparkurs – Entlassungen nicht ausgeschlossen

Epoch Times3. Mai 2020 Aktualisiert: 3. Mai 2020 17:16

Die Reederei Hapag-Lloyd reagiert mit einem harten Sparprogramm auf die durch die Wirtschaftskrise im Gefolge der Corona-Krise ausgelösten Turbulenzen im Seeverkehr. Das kürzlich gestartete Performance Safeguarding Program (PSP) solle die Kosten kurzfristig um einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag reduzieren, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). „Wir durchforsten unsere gesamte Kostenstruktur und schnüren ein großes Paket, um unsere Ausgaben zu senken und die Liquidität zu sichern.“

Chartergeschäft und Mitarbeiterzahl werden heruntergefahren

Im Fokus steht vor allem die Flotte, die deutlich angepasst wird. So reduziert Hapag-Lloyd seine Kapazität auf einigen wichtigen Routen, etwa zwischen Asien und Europa, um bis zu 20 Prozent. Das werde unter anderem erreicht, indem die Reederei eine „deutlich zweistellige Zahl“ an Charterschiffen zurückgebe, sagte Habben Jansen der FAZ. Einschnitte für die Mitarbeiter seien nicht ausgeschlossen. „Ein Stellenabbau ist derzeit nicht geplant. Sollte sich die Situation deutlich zuspitzen, kann ich keine Garantien geben, dass es so bleiben wird.“

Wegen der Schwierigkeiten durch die Wirtschaftskrise erwarten Marktforscher für das laufende Jahr einen Rückgang der Containertransporte auf See um mehr als ein Zehntel, stärker als der Einbruch während der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009. Aktuell habe Hapag-Lloyd genug flüssige Mittel, um durch die Krise zu kommen, so Habben Jansen. Trotzdem habe die Reederei Notfallpläne erstellt, um sich im schlimmsten Fall weitere 300 bis 500 Millionen Euro an Liquidität über Kredite zu sichern.

Problem: Crew-Wechsel in Häfen

Schwierigkeiten bereitet aktuell vor allem der Wechsel von Crews in den Häfen. „Es gibt Fälle, in denen unsere Seeleute seit fast einem Jahr auf ihrem Schiff im Einsatz sind, weil die geplanten Crewwechsel nicht mehr funktionieren“, sagte der Hapag-Lloyd-Chef. Die Situation sei „sehr belastend“ für die Besatzungen, daher müssten die Häfen schnell Lösungen finden. (dts)

 

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