Kreis Viersen: Auto fährt in Menschengruppe – Ermittlungen dauern an

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Ein Absperrband der Polizei.Foto: Bodo Schackow/ZB/dpa/dpa
Epoch Times30. Oktober 2020

Nach der tödlichen Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Kempen am Niederrhein gehen die Ermittlungen zum Unfallhergang weiter.

Weil es keine Unfallzeugen gebe, könnten die Untersuchungen noch länger andauern, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Einsatzkräfte mussten nach dem Vorfall am Donnerstagnachmittag zunächst betreut werden.

Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass der 30-jährige Fahrer vorsätzlich in die Gruppe gefahren sei, hieß es. Ein zwölfjähriger Junge war bei dem Zusammenstoß am Donnerstagnachmittag ums Leben gekommen. Seine 39-jährige Mutter und ein 43 Jahre alter Fußgänger wurden schwer verletzt. Der zwei Jahre alte Bruder des Gestorbenen erlitt leichte Verletzungen. Rettungshubschrauber flogen die Verletzten in eine Klinik. Zum Zustand der Verletzten nannte die Polizei am Freitagmorgen zunächst keine neuen Details.

Kleinkind saß in einem Kinderwagen

Die Unfallstelle auf der Straße Richtung Tönisvorst befindet sich nach Angaben eines Polizeisprechers in einer langgezogenen Rechtskurve an einem Waldstück. Sie ist unbeleuchtet. Hier war der Fahrer gegen 16.30 Uhr von der Straße abgekommen. Sein Wagen schleuderte über den Fuß- und Radweg auf ein Feld, wo er stehen blieb.

Der Bruder des Gestorbenen hatte zum Zeitpunkt des Zusammenpralls in einem Kinderwagen gesessen. Das Gefährt wurde vollständig zerstört, wie Bilder zeigen. Der Autofahrer, ein Deutscher aus Kempen, wurde bei dem Vorfall im Kreis Viersen leicht verletzt. (dpa)



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