Der F-35 Tarnkappen Mehrzweck Kampfjet der USA.Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

USA planen Verkauf von hochmodernen Kampfjets an Emirate

Epoch Times29. Oktober 2020 Aktualisiert: 29. Oktober 2020 20:30
Die Vereinigten Staaten planen den Verkauf von hochmodernen F-35-Kampfjets an die Emirate. Wie ein Abgeordneter am Donnerstag mitteilte, reichte die US-Regierung fünf Tage vor den US-Wahlen beim Kongress eine entsprechende Benachrichtigung ein.

Die USA planen offenbar den Verkauf von hochmodernen F-35-Kampfjets an die Vereinigten Arabischen Emirate. Wie ein Abgeordneter am Donnerstag in Washington sagte, reichte die US-Regierung beim Kongress eine informelle Benachrichtigung über den Rüstungsdeal ein. Das Geschäft mit dem Golfstaat wurde durch ein vor zwei Wochen geschlossenes Friedensabkommen zwischen Israel und den Emiraten diplomatisch ermöglicht.

Der Verkauf der Kampfjets könnte das „militärische Gleichgewicht im Golf erheblich verändern und Israels militärischen Vorsprung beeinflussen“, sagte der demokratische Politiker Eliot Engel, Leiter des Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten im US-Repräsentantenhaus.

In der vergangenen Woche hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu angedeutet, Israel hätte gegen das Rüstungsgeschäft nichts einzuwenden. Sein Verteidigungsminister Benny Gantz hatte zuvor die Zusage des US-Verteidigungsministeriums erhalten, dass Israel seine militärische Vormachtstellung in der Region behalten werde. Israel hatte bisher sämtliche US-Kampfjet-Lieferungen an arabische Staaten strikt abgelehnt.

Das US-Außenministerium wollte das Geschäft mit den Emiraten nicht bestätigen und verwies darauf, dass es informelle Benachrichtigungen an den Kongress nicht kommentiere.

Der Kongress, in dem die Demokraten das Repräsentantenhaus kontrollieren, könnte den Verkauf der F-35-Jets stoppen. „Der Export dieses Flugzeugs bedarf sorgfältiger Überlegungen. Der Kongress muss alle Auswirkungen des Geschäfts untersuchen. Niemand hat Interesse daran, diesen Verkauf zu überstürzen“, sagte Engel. (afp)

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