„Klimakrise – Kohle abschalten“: Greenpeace entrollen Riesenbanner im Tagebau Garzweiler

Epoch Times28. November 2019 Aktualisiert: 28. November 2019 15:40
Auf einem Schaufelradbagger entrollten 60 Aktivisten von Greenpeace am Donnerstagmorgen nach eigenen Angaben ein 60 Quadratmeter großes Banner mit dem Aufruf "Klimakrise: Kohle abschalten!" im Braunkohletagebau Garzweiler.

Vor den globalen Klimastreiks und wenige Tage vor Beginn der UN-Klimakonferenz haben rund 60 Aktivisten von Greenpeace im Braunkohletagebau Garzweiler gegen Verzögerungen beim Kohleausstieg protestiert.

Auf einem Schaufelradbagger entrollten sie am Donnerstagmorgen nach eigenen Angaben ein 60 Quadratmeter großes Banner mit dem Aufruf „Klimakrise: Kohle abschalten!“. Vor dem Bagger wurde ein weiteres Plakat mit der Aufschrift „Kohle muss im Boden bleiben!“ installiert.

Die Umweltschützer warfen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vor, er habe mehr als zehn Monate nach der Einigung auf den Kohlekompromiss keinen Fortschritt mit den Kohlekonzernen erreicht.

Auch in Berlin protestierte die Organisation Robin Wood für den sofortigen Ausstieg aus der Kohleverbrennung. Nach Angaben der Umweltorganisation seilten sich Aktivisten am Donnerstagmorgen am Vattenfall-Kraftwerk in Moabit in Berlin ab und entrollten ein etwa 100 Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift: „Steinkohle kann tödlich sein“. (afp)

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Die Anhänger der Theorie des „menschengemachten Klimawandels“ behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist – doch dem ist nicht so. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten. Der Physiker Michael Griffin, ein ehemaliger NASA-Administrator, sagte in einem Interview mit National Public Radio (NPR) im Jahr 2007:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Globalisierung – dass ein Trend zur globalen Erwärmung besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob es berechtigt ist zu sagen, dass es ein Problem ist, mit dem wir ringen müssen. Wenn man davon ausgeht, dass es ein Problem ist, geht man davon aus, dass der Zustand des Erdklimas heute das optimale Klima ist, das beste Klima, das wir haben oder jemals hatten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass es sich nicht ändert.

Vor allem glaube ich nicht, dass es in der Macht der Menschen liegt, dafür zu sorgen, dass sich das Klima nicht ändert, wie die Millionen Jahre Geschichte gezeigt haben, und zweitens möchte ich wohl fragen, welchen Menschen – wo und wann – das Privileg gewährt werden soll, zu entscheiden, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, im Moment das beste Klima für alle übrigen Menschen ist. Ich denke, das ist eine ziemlich arrogante Position, die die Leute einnehmen wollen.

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