Coronavirus: Sondertreffen der EU-Gesundheitsminister am Donnerstag

Epoch Times10. Februar 2020 Aktualisiert: 10. Februar 2020 15:38
"Die Lage ist definitiv besorgniserregend", sagte der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic. Da sich das Virus "mit großer Geschwindigkeit" ausbreite, sei eine "abgestimmte" Antwort der Mitgliedstaaten nötig.

Die EU-Gesundheitsminister wollen bei einem Sondertreffen am Donnerstag ihr weiteres Vorgehen bei der Eindämmung des neuartigen Coronavirus abstimmen. Wie der EU-Rat am Montag mitteilte, sind mögliche Themen einheitliche Einreisekontrollen, eine drohende Medikamentenknappheit wegen Produktionsunterbrechungen in China und die beschleunigte Entwicklung eines Impfstoffes.

Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic begrüßte das Treffen. „Die Lage ist definitiv besorgniserregend“, sagte er vor Journalisten. Da sich das Virus „mit großer Geschwindigkeit“ ausbreite, sei eine „abgestimmte“ Antwort der Mitgliedstaaten nötig. Es könne noch keine Entwarnung gegeben werden, sagte der Slowene. „Bevor die Dinge besser werden, ist es möglich, dass sie noch etwas schlimmer werden.“

An dem EU-Sondertreffen am Donnerstag nimmt auch ein Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil. Die Minister würden voraussichtlich über „die weitere Harmonisierung der Vorgehensweise“ bei Einreisekontrollen beraten, um „die Ausbreitung des Virus in der Union zu verhindern“, sagte ein Sprecher des EU-Rates der Nachrichtenagentur AFP.

Spahn fordert Debatte über schärfere Einreisekontrollen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte in der vergangenen Woche eine EU-weite Debatte über schärfere Einreisekontrollen nach US-Vorbild gefordert. Die Regierung in Washington hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein Einreiseverbot für China-Reisende erlassen. Ausgenommen sind US-Bürger. Ausnahmen werden überdies bei engen Familienmitgliedern von US-Bürgern und Menschen mit ständiger Aufenthaltsgenehmigung gemacht.

Beraten wollten die EU-Gesundheitsminister auch über „die Auswirkungen der Handelsunterbrechungen (….) auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln und persönliche Schutzausrüstung in der EU“, sagte der Ratssprecher. Lenarcic sprach von einem „ernsthaften Problem“, nachdem auch viele Pharmafirmen in China wegen des Virus die Werksferien zum chinesischen Neujahrsfest verlängert haben. China sei „ein wichtiger Teil“ der weltweiten Produktionsketten für Medikamente.

EU-Länder hätten mittlerweile „über 500 Bürger der Europäischen Union von China in ihre Heimatländer“ gebracht, sagte der EU-Kommissar weiter. Die EU habe China auch Unterstützung bei der Eindämmung der Epidemie angeboten, unter anderem wie die Lieferung von Schutzkleidung.

Bei dem Treffen der EU-Gesundheitsminister soll auch über Möglichkeiten gesprochen werden, „um die Entwicklung eines Impfstoffes zu beschleunigen“, wie der Ratssprecher sagte. Lenarcic verwies darauf, dass die EU-Kommission im Januar zehn Millionen Euro zur Unterstützung der Entwicklung des Impfstoffes bereit gestellt habe. Die Gelder könnten nun von Medikamentenentwicklern beantragt werden. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Die KP China präsentiert ihre ehrgeizigen Ambitionen unter der Tarnung eines „friedlichen Aufstieg“ Chinas. Dies macht es der internationalen Gemeinschaft schwer, ihre wahren Motive zu verstehen. Die KP China ist keine politische Partei oder Regierung im normalen Sinne. Sie repräsentiert nicht das chinesische Volk. Sie repräsentiert das kommunistische Gespenst. Sich mit der KP China zu identifizieren, bedeutet, sich mit dem Teufel zu identifizieren.

China und die Welt stehen an einem Scheideweg. Für das chinesische Volk kann von der Kommunistischen Partei Chinas, die unzählige Blutschulden hat, keine wirklichen Reformen erwartet werden. China wird nur dann besser dran sein, wenn es frei von der Kommunistischen Partei ist. Durch die Eliminierung der Kommunistischen Partei, die wie ein bösartiger Tumor ist, wird China gedeihen.

Die scheinbar unbezwingbare Sowjetunion löste sich über Nacht auf. Obwohl die KP China weltweit ihre Reißzähne zeigt, könnte ihre Auflösung genauso schnell erfolgen, sobald die Welt ihre böse Natur erkennt und die richtige Wahl trifft.

Im März 2018 dachte „The Economist“ in einem Artikel mit dem Titel „How the West Got China Wrong“ über die Politik nach, die die westlichen Länder gegenüber China verfolgt haben und dass sie wetteten, dass China in Richtung Demokratie und Marktwirtschaft gehen würde. „The Economist“ räumte ein, dass das Glücksspiel des Westens gescheitert ist, dass China unter der KP China keine Marktwirtschaft ist und auf seinem derzeitigen Kurs nie eine sein wird.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]