Berührend: Ex-Marine küsst Ehefrau zum ersten Mal nach 2 Monaten im Koma

Epoch Times29. Oktober 2017 Aktualisiert: 15. August 2019 13:55
Ein Marinesoldat einer Spezialeinheit der Navy musste erneut laufen lernen, nachdem er bei einem Autounfall schwer verletzt wurde und ins Koma fiel. Erst nach langem Training und mit Hilfe seiner Familie schaffte er es wieder aufzustehen.

Laura Browning Grant, 32, ist eine Pilatestrainerin aus North Carolina. Am 12. Juli veröffentlichte sie auf ihrer Instagramseite ein Video, in dem ihr Ehemann Jon sie zum ersten Mal küsst, nachdem er aus dem Koma erwachte. Jon ist 36 Jahre alt und erlitt bei einem Autounfall schwere Verletzungen an Kopf und Rücken, wodurch er für zwei Monate ins Koma fiel.

Das Video wurde inzwischen mehr als 3,6 Millionen Mal angesehen und viele Menschen waren berührt, als sie sahen, dass Jon wieder stehen konnte.

 

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Zu diesem Bild schrieb sie folgendes: „Ich hoffe, ihr habt alle ein schönes Wochenende. Ich möchte mich im Voraus dafür entschuldigen, dass ich euch ab jetzt nicht mehr so schnell antworten und mich nicht mehr so oft melden kann, wie ich es normalerweise tue. Ich bin gerade noch sehr von der Rolle und muss mich eine Weile hier aus der Community heraushalten, da mein Mann Donnerstagnacht einen sehr schweren Autounfall hatte. Er war Beifahrer und erlitt ernsthafte Hirnverletzungen. Im Moment liegt er noch immer bewusstlos im Krankenhaus. Bitte schließt ihn in eure Gebete mit ein. Es wird ein langer und harter Weg bis er wieder gesund ist.“

Laura berichtete der „Cosmopolitan“ von ihrem Erlebnis und vor allem von den Reaktionen der Menschen auf ihren Videoclip. Sie sagte: „Wir hatten es seit dem Unfall nie wieder geschafft, uns im Stehen zu umarmen. Als der Therapeut und ich es geschafft hatten, meinen Mann hinzustellen, begann er plötzlich von allein meinen Hals zu küssen. In diesem Moment lief mir ein Schauer über den Rücken – er erwiderte meine Küsse, die ich ihm zur Motivation gab! Man begreift nicht, wie viel diese kleinen Dinge wert sind, bis sie einem fast für immer genommen werden.“

Als sie sah wie viel Post sie kurze Zeit später erhielt, war sie geschockt. Viele Menschen (zum Teil in ähnlichen Situationen) schrieben ihr, um ihr zu sagen, wie viel Hoffnung dieses Video ihnen gegeben hat, erzählte sie.

 

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Sie bekam einen Anruf aus dem Krankenhaus – Es war ein Schock für sie

Einen Monat vor dem fünften Hochzeitstag erhielt Laura einen Anruf aus dem Krankenhaus. Eine Krankenschwester aus der Notaufnahme teilte ihr mit, dass ihr Mann einen schweren Autounfall gehabt hatte und nicht ansprechbar sei.

Jon, der zur Spezialeinheit der US- Navy gehörte, erlitt eine schwere Kopfverletzung. Es kam zu Blutungen im Gehirn, infolge derer er für zwei Monate ins Koma fiel. Zudem erlitt auch innere Verletzungen und sein ganzer Körper war mit Prellungen und Schnittwunden übersät. Die Ärzte teilten ihr mit, dass seine Überlebenschancen sehr gering seien. Sie erinnert sich an damals: „Ich fiel in eine Art Schockzustand und dachte nur: „Morgen wird er aufwachen, es wird ihm wieder gut gehen und er wird wieder laufen können.“

 

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Zusammen mit den Fotos von Jon postete sie immer wieder Sprüche die zum Nachdenken anregen. In diesem Fall fügte sie auch ein Update hinzu, das hoffen lässt: „Warum schließen wir die Augen, wenn wir beten, weinen, küssen und träumen? Wir schließen sie, weil man die schönsten Dinge im Leben nicht sehen, sondern nur mit dem Herzen fühlen kann!“ UPDATE: Jon hat meine Hand gedrückt!

Laura bleibt bei ihrem Jon – Selbst im Koma

Jon wurde in eine Reha-Einrichtung verlegt und Laura verließ ihr Haus in North Carolina, um bei Jon zu bleiben. Sie hat eine Wohnung in der Nähe gefunden, so dass sie häufig bei Jon sein kann – oftmals bis zu zehn Stunden am Tag.

 

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Nachdem er aus dem Koma erwacht war, konnte er nicht mehr sprechen und musste viele Dinge neu lernen, wie z. B. anziehen und Zähne putzen. Er konnte aber wieder selbstständig atmen und allein essen, auch wenn noch alle Mahlzeiten püriert werden mussten.

Koma-Patient bekommt neues Leben

„Emotional ist es sehr schwer zu ertragen und ich frage mich, ob er mich liebt“, sagte sie. „Wir stoßen manchmal unsere Köpfe aneinander oder geben uns einen kleinen Kuss als Zeichen der Zuneigung, aber das ist nichts Beständiges. Ich habe meinen Mann nicht mehr zum Reden. Manchmal, wenn ich am Ende des Tages das Krankenhaus verlasse, denke ich: „Ich vermisse meinen Mann so sehr.“

 

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Seit dem Unfall wurde es für die beiden auch finanziell schwierig, weil Grant ihr Pilates-Studio in North Carolina aufgab und sich jetzt um Jon kümmert. Ihr Einkommen fehlt und so wie es jetzt aussieht, wird Jon wahrscheinlich nie wieder arbeiten können.

„Das Schwerste ist, der Realität ins Auge zu sehen. Ich trauere um den Mann, den ich geheiratet habe und um das Leben, das wir hatten. Aber gleichzeitig stelle ich auch immer wieder fest, dass unser neues Leben genauso schön werden kann.“, sagte sie. (cs)

 

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