Am 29. April 2020 in Sindelfingen in der Mercedes-Produktion.Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Bloomberg sieht „Staatskapitalismus nach chinesischem Vorbild“ in deutscher Industrie-Strategie 2030

Von 2. Juni 2020
Der im März unter dem Eindruck der Corona-Krise geschaffene Wirtschaftsstabilisierungsfonds folgt in wesentlichen Zügen der „Nationalen Industrie-Strategie 2030“ des Merkel-Kabinetts vom Vorjahr. Die Strategie habe Frankreich und China zum Vorbild, schreibt Bloomberg.

Einen „Staatskapitalismus mit Anklängen an Frankreich und China“ will Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel schaffen, und die Corona-Krise ist der Aufhänger dafür. So lautet die Quintessenz einer Analyse, die in der Vorwoche auf dem Finanzportal „Bloomberg“ erschien.

Merkel wolle „ihre Chance nutzen, die deutsche Wirtschaft zu revolutionieren“, schreiben Birgit Jennen un…

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Bloomberg sieht Handschrift Altmaiers hinter Merkels Krisenfonds

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China soll keine Überraschungscoups mehr landen können

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Bereits im Vorjahr Kritik aus den Reihen der KMUs

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Protektionismus: Bei Trump verpönt, in eigener Sache gebilligt

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Der Staat ist wie ein Schiedsrichter, der bei einem Fußballspiel auch noch zum Spieler wird: Er kontrolliert und reguliert das Kapital in einer Wirtschaft, die früher privat war und ersetzt damit die „unsichtbare Hand“ durch die „sichtbare Hand“.

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