Coronavirus kam bereits durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch auf den Markt in Wuhan

Von 22. Mai 2020 Aktualisiert: 22. Mai 2020 17:08
Das neuartige Coronavirus kam bereits durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch auf den Markt in Wuhan, stellten kanadische und amerikanische Forscher in einer kürzlich veröffentlichten Studie fest. Es fehlen die Zwischenstufen, mit denen sich das Virus an Menschen angepasst hat.

Ein Forschungsteam aus Kanada und den USA untersuchte in einer Studie Stränge des KPCh-Virus ab Anfang Dezember 2019 und verglich es mit dem Entwicklungsprozess des SARS Virus in den Jahren 2002 und 2003. Dabei zeigte sich, dass das Virus bei den Proben vom Wuhan-Markt bereits an die Übertragung von Mensch zu Mensch angepasst war.

Damit war es bereits ähnlich effektiv wie das SARS Virus nach einigen Veränderungen am Ende der Epidemie 2003. Die Forscher fanden keine Zwischenformen des neuen Virus, die weniger angepasst an Menschen waren. Daher bezweifeln sie, dass am Wuhan-Markt Übertragungen von Tier auf Menschen stattgefunden haben.

Viel wahrscheinlicher sei, laut den Forschern, dass auch die Menschen am Wuhan-Markt, bereits „von menschlichen Quellen angesteckt wurden“.

Wenn es tatsächlich eine Zwischenstufe durch Übertragung von Tieren am Markt gegeben hat, so ist keine Spur mehr davon in den genetischen Proben zu finden“, schrieben die Forscher.

Virus bereits im Dezember an Übertragung von Mensch zu Mensch angepasst

Die meisten bekannten Coronaviren kommen in Tieren wie Fledermäusen, Geflügel oder Schweinen vor und gehen nur selten auf Menschen über. Normalerweise gibt es mehrere Zwischenstufen, in denen sich das Virus an den Menschen anpasst. Erst dann gelingt den Viren die Übertragung von Tier auf Mensch. Auch danach finden weitere Mutationen statt, bis die Anpassung an den neuen Wirt optimiert ist.

Beim Ausbruch von SARS im Jahr 2002 identifizierte man verschiedene Zwischenstufen, während sich das Virus immer besser an den Menschen anpasste. Für das neuartige Coronavirus fanden die Forscher „überraschenderweise das Fehlen solcher Vorgänger oder Stämme“.

Laut den Forschern zeigen ihre Daten, dass es eine direkte Infektion des Virus, welches bereits an den Menschen angepasst war, am Wuhan-Markt gab.

Viele Fragen zu Virusübertragung ungeklärt

Während das Forschungsteam klar davon ausgeht, dass es sich um ein Virus natürlichen Ursprungs handelt, gibt es viele ungeklärte Fragen.

„Hat sich SARS-CoV-2 bereits seit längerer Zeit von Tier zu Mensch übertragen und blieb bis Ende 2019 unentdeckt während es sich immer besser an die Übertragung auf Menschen anpasste? Oder war SARS-CoV-2 schon für die Übertragung auf Menschen spezialisiert, während es noch in Fledermäusen oder anderen Zwischenwirten war? Aber noch wichtiger, existiert diese Quelle von auf den Menschen spezialisierten Viren nach wie vor in verschiedenen Tierarten? Auch die Möglichkeit, dass ein natürlicher Vorgänger des Virus sich verändert hat, während er in einem Labor untersucht wurde, sollte überlegt werden, ungeachtet ob es mehr oder weniger wahrscheinlich ist“, schreiben die Forscher in der veröffentlichten, aber bisher noch nicht geprüften Studie.

Andere Forscher veröffentlichten Studien, dass das Virus sich von Fledermäusen auf Gürteltiere und dann auf den Menschen übertragen hat. Aber auch bei diesem Übertragungsweg fehlt laut den Wissenschaftlern der Zwischenschritt, bei dem sich das Virus an den Menschen angepasst hat.

Weitere Untersuchungen notwendig

Die Forscher empfehlen, weitere Proben vom Wuhan-Markt sowie von verschiedenen wildlebenden Tieren zu untersuchen, um das Epizentrum Wuhan zu klären. Erst wenn man die genetischen Zwischenstufen fände, könnte es Klarheit über die genaue Entwicklung des Virus geben.

Auch aus dem P4-Labor in Wuhan konnten bisher international noch keine Proben untersucht werden, obwohl es dort Forschungen mit Coronaviren gab. Es gibt bisher keine Beweise, dass das Virus von Menschenhand gefertigt oder absichtlich genetisch verändert wurde. Jedoch wird seit Beginn des Virusausbruchs hinterfragt, ob das Virus während Untersuchungen aus dem P4-Labor entwich.

Seit dem Virusausbruch hat die chinesische Regierung keine Untersuchungen zu dem Labor zugelassen oder Daten von nationalen Untersuchungen veröffentlicht.

 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Obwohl sich die kommunistischen Regime Osteuropas aufgelöst haben, ist das Böse des Kommunismus nicht verschwunden. Der Kommunismus und seine verschiedenen Mutationen finden sich heute auf der ganzen Welt.

„Das Kommunistische Manifest“ beginnt mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Die Verwendung des Begriffs „Gespenst“ war keine Laune von Karl Marx.

Es ist schade, dass viele grundsätzlich gutherzige Menschen unwissentlich zu Agenten oder Zielen der Manipulation des kommunistischen Gespenstes geworden sind – Lenin nannte diese Menschen „nützliche Idioten“.

Was ist dann das Wesen des Kommunismus? Was ist sein Ziel? Warum sieht er die Menschheit als seinen Feind? Wie können wir ihm entkommen?

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]