Coronavirus: Lebende „Tote“ im Leichensack – Chinas „Tschernobyl“ stellt Legitimität der KPCh infrage

Im vom Coronavirus befallenen China ereignen sich derzeit unzählige Tragödien. Bereits wenige Tage nach dem Beginn der Abriegelung von Wuhan setzte ein Internetuser einen Hilferuf ab und berichtete auf die Gefahr hin, von der Polizei geschnappt zu werden. Auch das medizinische Personal der Krankenhäuser durchbrach das große Schweigen und ein Bürgerjournalist berichtete von vorderster Front, zählte Leichensack um Leichensack in einem Krankenhaus, bis er abends Besuch von der Polizei bekam.

Mit dem Beginn der staatlich verordneten Arbeitsaufnahme wurde die Quarantäne an vielen Stellen gelockert, zum Preis der weiteren Verbreitung der Lungen-Seuche – und die bekannt gewordenen Massenfluchten von bis zu 25.000 Menschen täglich aus Wuhan taten ihr Übriges dazu bei, die Lage weiter zu verschlimmern.

Siehe auch: SONDERRUBRIK CORONAVIRUS – Aktuelle Ereignisse, Hintergründe und Analysen

Die Geheimnisse der Krematorien

Undercover-Recherchen der Epoch Times in Bestattungsunternehmen in Wuhan ergaben, dass die Krematorien rund um die Uhr Leichen verbrennen. Allein am 3. Februar verbrannte man hochgerechnet mehr Leichen, als die Kommunistische Partei zu diesem Zeitpunkt als Gesamtopfer der Seuche angab.

Ein weiteres Indiz dafür war aus chinesischen Medienberichten zu entnehmen. Im Februar kam demnach der erste „Medical Waste Emergency Disposal Cube“ in Wuhan an, den die Nanjing CSSC Oasis Environmental Protection Co. Ltd. in Zusammenarbeit mit dem Militär und anderen Experten entwickelt hatte.

An der Außenseite der 20-Fuß-Container (Außenmaß: 6,1 m x 2,4 m x 2,6 m) stehen die Worte: „Kabine zur Müll- und Tierkadaver Entsorgung“. Die Anlagen stellen mobile Verbrennungsanlagen für medizinische Abfälle dar, die pro Tag fünf Tonnen an Material beseitigen können und aus drei Teilen bestehen: Zerkleinerung, Verbrennung und Abgasreinigung. Ob man die mobilen Verbrennungsanlagen für die Leichenbeseitigung angefordert hatte, ist derzeit noch nicht genau bekannt. Die Vermutung liegt nahe, auch angesichts solcher Einsätze bei SARS 2003.

Ein Krankenhaus für den Tod

Eines der beiden in Wuhan in knapp zwei Wochen neu erbauten Turbo-Container-Krankenhäuser ist das „Vulcan Mountain Hospital“. Laut Herrn Chen, einem hochrangigen Experten aus einem Pekinger Krankenhaus, schickte die Armee zuerst 1.400 Soldaten in das neue Wuhaner Hospital, was auch in den staatlichen Medien Chinas berichtet wurde. Chen erinnerte der Bau an das Pekinger Xiaotangshan-Hospital, das man zur SARS-Zeit auf die gleiche Weise erbaut hatte.

Damals, 2003, sollten laut Chen die Leute mit Fieber „vor Ort verschwinden“. Das Krankenhaus war als ein Sammelbecken gedacht.

Um es klar auszudrücken, das heißt, es wurde eine medizinische Grube gebaut, eine Grube für Lebende, eine Grube für Tote, um sie zu verbrennen und fertig.“

Diese Informationen lösten unter den Internetnutzern heftige Diskussionen bezüglich der Menge an Toten aus. Doch man berichtete von noch viel grausigeren Dingen.

Sauerstoff ist noch zu teuer

Vor wenigen Tagen berichtete die chinesischsprachige EPOCH TIMES („DaJiYuan“), was Coronavirus-Patienten in Wuhan gesehen hatten.

Am 24. Februar veröffentlichte „DaJiYuan“ ein Video im Internet. Darin sprach die alte Schwiegermutter eines Herrn Zhang aus Wuhan, nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, mit einem Fahrer.

„Das habe ich mit eigenen Augen gesehen“, sagt die Frau dem Fahrer, nachdem die Videoaufnahme startet. Sie lag in Bett 18, der andere Patient, ein alter Mann, um die 70, älter als sie, in Bett 17. Am 28. Januar sei er ins Krankenhaus gekommen: Covid-19.

Sie hatten beide das gleiche Problem gehabt: künstliche Beatmung.

Er lebte noch, hätte nur Sauerstoff gebraucht und war offenbar zu schwach, sich rasch zu erholen. Am Ende band man ihn an Händen und Füßen zusammen. Dabei bewegte er diese sogar noch. Eine schwarze Plastiktüte mit Reißverschluss wurde über den Körper gezogen, danach eine weitere Plastiktüte darüber. Dann wurde alles in eine Art Zeltplane gewickelt und nochmals zugebunden. Sie hatten Angst vor dem Leichengas, das aus dem Leichensack strömen könnte.

Der Fahrer fragte: „Wie kann man lebende Personen verbrennen?“

Einige hätten es gesehen, in ihrem Nebenzimmer sei es genauso gewesen: Ein alter Mann, er atmete noch, und wurde verbrannt. „Wir haben es alle gesehen (…) mit eigenen Augen (…) welch kaltes Herz, ich will weinen, wie schrecklich … Er hätte nur Sauerstoff gebraucht.“

Platz machen: Lebend in den Leichensack

Herr Dong aus Wuhan berichtete bereits zuvor von seinem Fall im Internet: „Die Ärzte riefen nach mir, ihnen zu helfen, meinen Vater mit hochzuheben“, so der junge Mann. Als er ins Zimmer gekommen sei und den Unterschenkel seines Vaters berührt habe, sei dieser noch warm gewesen.

„Ich rief: Papa, Papa und mein Vater öffnete die Augen und versuchte zu sprechen.“ Die Ärzte seien schockiert gewesen und hätten ihn angeschrien, sofort rauszugehen. „Mein Vater wurde dann nackt in einen Leichensack gepackt und weggebracht.“ Er habe sie noch gebeten, ihm etwas anzuziehen, was sie jedoch ablehnten.

Stattdessen sollte er das Bestattungsunternehmen Qingshan anrufen. Innerhalb einer Stunde kam der Wagen. Die Sterbeurkunde war auch gleich ausgestellt.

Während Herr Dong auf den Bestatter wartete, schob man bereits einen neuen Patienten (32, ein leichterer Fall) ins Zimmer. Er bekam das Bett des kurz zuvor weggebrachten Vaters.

KP-System zeigt sein Gesicht

Herr Wu, ein Einwohner Wuhans aus der Nähe des ersten bekannten Ausbruchsortes des Coronavirus, des South China Seafood Markets, sagte gegenüber der Epoch Times:

Ich denke, so etwas ist möglich. Es gibt jetzt nicht genug Krankenhausbetten und die KPCh verachtete schon immer das menschliche Leben, denkt nur über die Aufrechterhaltung der Stabilität nach.“

Bei Patienten ohne Hoffnung auf Heilung erzwinge man die Einäscherung, bevor man sie noch beatme. Man mache die Betten frei, um mehr Platz für andere zu schaffen.

Nach Ansicht von Herrn Wu sei die Wuhan-Epidemie zu 70 Prozent menschengemacht und zu 30 Prozent eine Naturkatastrophe.

Am Anfang habe man gesagt, dass es keine Mensch-zu-Mensch-Übertragungen gebe, kein Medizinpersonal infiziert sei und es auch keine neuen Fälle gäbe. Man lockerte die Wachsamkeit. Dann riegelte man die Stadt erst ab. Private Einkäufe sind verboten, nur Gruppeneinkäufe sind erlaubt. Alle sind deprimiert. In der Gemeinde von Herrn Wu sind 13 Menschen infiziert.

Chinas „Tschernobyl“ und der Wendepunkt für die KP

Herr Wu sprach noch etwas an. Er betonte, dass „immer mehr Menschen beginnen, die Legitimität der KPCh infrage zu stellen“, so Wu. Dieser Vorfall sei wie der Vorfall der russischen KP in Tschernobyl (1986), „ein Wendepunkt in der Glaubwürdigkeit der totalitären Herrschaft.“

Auch der bekannte Hongkonger Medienexperte, Filmproduzent, Drehbuchautor und Moderator Stephen Shiu (70, chin.: Xiao Ruoyuan) verglich kürzlich in einem Interview mit der „Epoch Times“ (USA), wie wir bereits berichteten, die Coronavirus-Katastrophe mit der von Tschernobyl. Die Ursache dieser menschlichen Katastrophe sei „der Mangel an Information“, so Shiu, der Hauptgrund der Katastrophe sei die Informationsblockade der Partei.

Shiu kritisierte die KP Chinas für die Vertuschung der Seuche und die dadurch verursachte Verzögerung von Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Laut Stephen Shius Informationen von einem Insider aus der Führungsspitze der Partei sei die KPCh sogar dazu bereit, andere Städte zu opfern, um ihre auf einer dringlichen Sitzung des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas am 25. Januar beschlossenen obersten Priorität umzusetzen, den Schutz der elf wichtigsten Städte Chinas: Peking, Tianjin, Shanghai, Guangzhou, Shenzhen, Hongkong, Hangzhou, Xi’an, Shenyang, Harbin und Urumqi. Auf dieser High-Level-Sitzung sollen sich führende Kader über ihre Sorgen ausgelassen haben, dass der Ausbruch des Coronavirus der Herrschaft der Partei ein Ende setzen könnte.

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Quelle: https://www.epochtimes.de/china/coronavirus-lebende-tote-im-leichensack-chinas-tschernobyl-stellt-legitimitaet-der-kpch-infrage-a3166575.html