Alex Newman: Warum es bei der „Klimapolitik“ nicht ums Klima geht

Wenn CO₂-Emissionen die „Klimahölle“ verursachen, muss man alles daran setzen, sie zu senken. Die Politik des Westens sorgt jedoch dafür, dass es mehr statt weniger werden – an anderer Stelle. Ein Kommentar.
Herzstück der EU-Klimapolitik ist der Emissionshandel, bei dem für den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie CO2 gezahlt werden muss.
CO₂-Emissionen sind schlecht für das Klima, doch die „Klimapolitik“ westlicher Regierungen sorgt dafür, dass diese steigen statt sinken.Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Von 20. Januar 2023

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Man muss kein Klimawissenschaftler sein, um zu wissen, dass die Köpfe der „Klimawandel“-Bewegung nicht wirklich an das glauben, was sie da verkaufen. – Und das liegt nicht nur daran, dass sie in Privatjets um die Welt jetten, um Ihnen Vorträge über Ihr Auto und Ihr Steak zu halten.

Wenn die Leute an der Spitze wirklich glauben würden, dass die menschengemachten Kohlendioxidemissionen (CO₂) wirklich eine „Verschmutzung“ ist, die eine „Klimakrise“ verursacht, würden sie genau das Gegenteil von dem tun, was sie tatsächlich tun. Ein Blick auf die westliche Klimapolitik und das kommunistische China beweist dies.

Klimapolitik nach Paris: Verpflichtung zu Emissionssteigerung

Nehmen wir das Pariser Abkommen der Vereinten Nationen. Das auf der 21. Konferenz der Vertragsparteien (COP21) in Paris 2015 ausgehandelte globale Abkommen fordert die nationalen Regierungen auf, eigene Zusagen darüber zu machen, was sie ihrer Bevölkerung zur Bekämpfung der angeblichen „Klimakrise“ auferlegen.

Im Rahmen des Abkommens hat sich die US-Regierung unter Barack Obama einseitig verpflichtet, die CO₂-Emissionen in den Vereinigten Staaten bis 2025 um mehr als 25 Prozent zu senken. Dies sollte den Amerikanern durch Durchführungsverordnungen und Bundesverordnungen auferlegt werden, um den Kongress nicht einzubeziehen. 2022 waren es etwa 15,5 Prozent weniger. Damit fehlten noch etwa zehn Prozentpunkte. Zudem wurden die Klimaziele verschärft und fordern nun eine Halbierung der Emissionen bis 2030.

Das deutsche Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, wurde knapp erreicht. Allerdings hat der Staat – und Corona – kräftig geholfen. Ohne die mit Corona einhergehende geringere Wirtschaftstätigkeit und Zwangsmaßnahmen zur Einschränkung der Mobilität hätte man das Ziel verfehlt. Die Klimaziele für 2030 und 2040 werden voraussichtlich verfehlt.

Andere westliche Regierungen gaben ähnliche Versprechen ab, dank Corona mehr oder weniger erfolgreich. Der globale Rückgang der Emissionen um 17 Prozent war in der Atmosphäre übrigens nicht nachweisbar.

Das kommunistische Regime Chinas hingegen stieß bereits 2015 weitaus mehr CO₂ aus als die Vereinigten Staaten oder Europa. Dennoch hat es sich in Paris verpflichtet, seine Emissionen in den Folgejahren weiter zu erhöhen. So erklärte sich die Kommunistische Partei Chinas (KPC) in ihrem Antrag an die Vereinten Nationen (pdf, chinesisch) bereit: „den Höhepunkt der Kohlendioxidemissionen um 2030 zu erreichen“.

Mit anderen Worten: Das Regime verkündete der Welt stolz, dass sein CO₂-Ausstoß noch mindestens 15 Jahre lang weiter steigen werde, bis sich niemand mehr an die Pariser Zusagen erinnern würde. Bis zur Klimaneutralität Chinas sollen dann noch weitere Jahrzehnte vergehen.

Als ich die Mitglieder der chinesischen Delegation auf dem UN-Gipfel um einen Kommentar bat, antworteten sie nicht. Stattdessen schickte sie einen ihrer Lakaien, der mich auf der Konferenz verfolgte und Fotos von mir machte, was ich umgehend dem UN-Sicherheitsdienst und der französischen Polizei meldete.

China: Mehr Emissionen als der Rest der Welt

Es ist gut für die KPC, dass sich bis 2030 niemand mehr an ihre Versprechen erinnern wird, denn praktisch jeder Analyst, der sich mit dem Bau von Kohlekraftwerken des Regimes befasst hat, hat eingeräumt, dass die Emissionen bis 2030 auf keinen Fall ihren „Höhepunkt“ erreichen werden. Leider zeigte die Vergangenheit, dass Versprechen kommunistischer Regime meist nur Schall und Rauch waren.

Allerdings hat die KPC mit der Erhöhung ihrer Emissionen nicht gescherzt: Peking nimmt derzeit allein bis 2025 mehr Kohlekraftwerke in Betrieb, als die Vereinigten Staaten insgesamt haben. Laut dem Global Energy Monitor hat die KPC im Jahr 2020 mehr als dreimal so viel Kohlekraftwerkskapazität aufgebaut wie der Rest der Welt zusammen. Und laut dem Bericht „Boom and Bust 2020 Tracking the Global Coal Plant Pipeline“ verfügt das Land bereits über die Hälfte der weltweiten Kohlekraftwerkskapazität.

Nach Angaben des Global Carbon Project emittiert China bereits mehr als doppelt so viel CO₂ wie die Vereinigten Staaten. Die Emissionen des Landes steigen unaufhaltsam an, während die Emissionen der USA und anderer westlicher Länder weiter zurückgehen.

Im Jahr 2021 stießen die US-Amerikaner etwa fünf Milliarden Tonnen CO₂ aus, während China etwa 11,5 Milliarden ausstieß. Europa kam auf etwa 3,5 Milliarden Tonnen CO₂, wovon Deutschland 762 Millionen beisteuerte. Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, könnte China unter der KPC in nicht allzu ferner Zukunft mehr CO₂ freisetzen als der Rest der Welt zusammen.

Denken Sie einmal darüber nach. Wenn man wirklich besorgt wäre, dass die CO₂-Emissionen die „Klimahölle“ verursachen, wie die Staats- und Regierungschefs auf dem letzten UN-Klimagipfel in Ägypten behaupteten, würden sie in Panik geraten, statt zu feiern.

Hohe Energiepreise politisch gewollt

Vielleicht hatte Donald Trump recht, als er 2012 auf Twitter schrieb: „Das Konzept der globalen Erwärmung wurde von und für die Chinesen erfunden, um die amerikanische Industrie nicht wettbewerbsfähig zu machen.“

In den letzten zehn Jahren ist genau das passiert, denn die Strompreise wurden im Laufe der Zeit immer weiter in die Höhe getrieben. Im Jahr 1975 lag der durchschnittliche Strompreis in den USA bei etwa drei Dollar-Cent pro Kilowattstunde und half der amerikanischen Industrie, weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. Bis 2010 hatte sich der Preis – auch dank der Politik Obamas – verdreifacht. 2021 nähert er sich 15 Cents an.

Die Entwicklung des Strompreises in Deutschland ist noch weitaus spektakulärer: Allein zwischen 2010 und 2023 hat sich der Strompreis von 23 auf 47 Cent pro kWh verdoppelt. – Und je nach Wetterlage und Verfügbarkeit der Kraftwerke stiegen die Strompreise in Texas im Winter 2021 auf bis zu neun Dollar pro kWh. Im europäischen Großhandel zahlte Großbritannien umgerechnet bis 11,54 Euro pro Kilowattstunde.

Höhere Energiepreise wurden jedoch sowohl von Obama als auch von der deutschen Regierung offen als ein politisches Ziel angepriesen. Während Berlin Preissteigerungen als Mittel zum Zweck angekündigt hat, erklärte Barack Obama – damals noch Präsidentschaftskandidat – in einem Interview mit dem „San Francisco Chronicle“:

Mit meinem Plan […] würden die Strompreise zwangsläufig in die Höhe schießen.“

Als später im Jahr die Spritpreise umgerechnet einen Euro pro Liter überstiegen, sagte er nur, dass er eine „schrittweise Anpassung bevorzugt“ hätte.

Gleiche Produktion, steigende CO₂-Emissionen

Es gibt viele Gründe für die Verlagerung der Produktion nach China – viele davon stehen in direktem Zusammenhang mit der jeweiligen Politik –, aber ein wichtiger Faktor sind die Energiekosten. Zum Vergleich: Im Juli 2022 kostete eine Kilowattstunde Haushaltsstrom in China etwa acht Cent.

Angesichts höherer Kosten durch immer mehr und strengere Auflagen kämpften amerikanische und europäische Unternehmen und Unternehmer bereits darum, die Produktion im Inland zu halten. Gleichzeitig macht ihnen ein manipuliertes globales Handelssystem zu schaffen, von dem vor allem die KPC auf Kosten anderer profitiert.

Die steigenden Energiekosten haben in vielen Fällen dazu geführt, dass sich die Unternehmen gezwungen sahen, ihre Produktion in Länder mit weniger strikten Umweltambitionen zu verlagern oder angesichts der chinesischen Konkurrenz ganz zu schließen.

Hier gilt jedoch, die stillgelegte Produktion aus dem Westen verschwindet nicht, sie wandert ab – in Länder mit weniger ambitionierten Klimazielen. Hergestellt werden die Produkte also trotzdem – woanders und unter schlechteren Bedingungen. Das führt dazu, dass weitaus mehr CO₂ in die Atmosphäre gelangt, als wenn diese Produktion in den Vereinigten Staaten oder Europa verblieben wäre.

Und dennoch feierten und feiern westliche Regierungen, steuerfinanzierte Klimaaktivisten, führende Vertreter der Vereinten Nationen und ihre Verbündeten in den Medien das Pariser Abkommen und die Folgeabkommen als großen Erfolg bei der Rettung des Klimas.

Noch einmal: Wenn Sie wirklich glauben, dass CO₂ Umweltverschmutzung ist, wäre das schlechteste Ergebnis aller „Klima“-Verhandlungen, noch mehr Produktion nach China zu verlagern, wo die CO₂-Emissionen pro Einheit der wirtschaftlichen Produktion massiv höher sind.

Aber genau das ist das Ergebnis des viel gepriesenen UN-„Klima“-Prozesses und der nationalen Klimapolitik.

Klimapolitik des Westens = Wirtschaftssubvention im Osten

Die von den Regierungen in Washington und Berlin betriebene Umstellung auf sogenannte „erneuerbare Energien“ war und wird auch weiterhin ein großer Segen für die Kommunistische Partei Chinas sein. – Und zwar nicht nur, weil sie die Preise in die Höhe treibt und die Versorgungssicherheit gefährdet.

Fast 80 Prozent der 2019 produzierten Solarzellen wurden nach Angaben von „Bloomberg“ in China hergestellt. Die KPC dominiert auch die Produktion im Windsektor, der Batteriebranche und sie kontrolliert die Lieferkette für Seltene Erden. Kurz, alles, was für die Herstellung dieser „grünen Energie“-Produkte benötigt wird.

Westliche Regierungen ihrerseits subventionieren diese von der KPC dominierten Industriesektoren massiv und zwingen ihre Bürger durch Vorschriften, Mandate, Subventionen und andere Maßnahmen in die Abhängigkeit von ihnen.

Wie dies der Umwelt helfen soll, wird nie klar.

Eine Perspektive auf das wirtschaftliche Gemetzel, das Obama den Vereinigten Staaten in Paris auferlegt hat, bietet eine Studie der Heritage Foundation aus dem Jahr 2016 mit dem Titel: „Consequences of Paris Protocol – Devastating Economic Costs, Essentially Zero Environmental Benefits“.

Die konservativ ausgerichtete Denkfabrik kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Stromkosten für eine vierköpfige Familie jährlich um 13 bis 20 Prozent steigen. Gleichzeitig würden fast eine halbe Million Arbeitsplätze vernichtet, darunter rund 200.000 in der verarbeitenden Industrie.

Für amerikanische Familien bedeutet dies bis 2035 einen Einkommensverlust von etwa 20.000 Dollar und einen Rückgang des BIP von über 2,5 Billionen Dollar. All das im Rahmen eines „Exekutivabkommens“, sodass es nicht vom Senat ratifiziert werden müsse, wie es die Verfassung vorschreibt.

Vergleichbare Daten für Deutschland sind leider nicht verfügbar, sicher ist jedoch, dass allein die Energiewende weit mehr kostet als die berühmt-berüchtigte „eine Kugel Eis pro Monat“. Auch die Liste der schließenden und geschlossenen Unternehmen ist lang.

Wer profitiert von dieser Klimapolitik?

Wer profitiert von all dem? Sicherlich nicht das „Klima“. Auf Grundlage derselben Klimamodelle der Vereinten Nationen, die – fälschlicherweise – die Klimahölle vorhersagen, würde die vollständige Beseitigung aller CO₂-Emissionen Deutschlands praktisch zu keiner Verringerung der globalen Temperaturen führen.

Selbst beim Ausbleiben aller Emissionen der USA – immerhin das Siebenfache von Deutschland – würde laut einer peer-reviewten Studie die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2100 nur um 0,05 Grad Celsius niedriger sein als das unmögliche Horror-Szenario des IPCC es beschreibt. Bei den meist verschwiegenen Unsicherheiten der Klimamodelle von mehreren Grad ist das nicht mehr als ein unbedeutender Rundungsfehler.

Laut derselben Studie wurden in Paris Minderungen von insgesamt etwa 33 Gigatonnen CO₂ zugesagt. Um die Temperaturerwärmung auf 2,7 °C zu begrenzen, müssten jedoch über 3.000 Gigatonnen weniger in die Atmosphäre gelangen. Das sei kein Optimismus, sondern Wunschdenken, so der Autor.

Der große Gewinner war und ist die KPC. Sie lacht sich ins Fäustchen, während sie die Fabriken, Arbeitsplätze und die Wohlstandsproduktion übernimmt, die die USA und andere westliche Behörden zur „Rettung des Klimas“ stilllegen.

Dies scheint beabsichtigt zu sein, wie Äußerungen führender Beamter der Obama-Regierung und der Vereinten Nationen deutlich gemacht haben. Obamas „Wissenschaftszar“ John Holdren sprach sich in seinem bereits 1973 erschienenen Buch „Human Ecology“ offen für eine Deindustrialisierung der Vereinigten Staaten aus:

Es muss eine massive Kampagne gestartet werden, um eine qualitativ hochwertige Umwelt in Nordamerika wiederherzustellen und die Vereinigten Staaten zu de-entwickeln“, schrieben Holdren und seine Mitautoren. „Rückentwicklung bedeutet, unser Wirtschaftssystem (insbesondere die Konsummuster) mit den ökologischen Realitäten in Einklang zu bringen.“

Und er ist nicht der einzige mit derartigen Fantasien.

Wenige Monate nachdem der kanadische Premierminister Justin Trudeau seine beunruhigende Bewunderung für die KPC zum Ausdruck gebracht hatte, behauptete Christiana Figueres, damalige Exekutivsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, im Gespräch mit „Bloomberg“, dass das Regime in Peking in der Klimapolitik „alles richtig macht“. – Man bedenke, dass China für etwa ein Drittel des weltweiten bösen CO₂ verantwortlich ist.

In separaten Kommentaren drängte Figueres auf eine umfassende Klimapolitik, deutete aber auch an, dass das Ziel der „Klimapolitik“ in Wirklichkeit die wirtschaftliche Transformation sei. Am 4. Februar 2015 sagte sie:

Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass wir uns die Aufgabe stellen, innerhalb eines bestimmten Zeitraums das wirtschaftliche Entwicklungsmodell zu ändern, das seit mindestens 150 Jahren, seit der industriellen Revolution, vorherrscht.“

Fünf Jahre vor diesen Äußerungen enthüllte Ottmar Edenhofer, deutscher Klimaforscher, Professor für die „Ökonomie des Klimawandels“ an der TU Berlin, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und einer der führenden Vertreter des UN-Klimarats, in einem Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung“ eine ähnliche Agenda:

Man muss sich von der Illusion frei machen, dass internationale Klimapolitik [gleich] Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“

Weiter sagte er:

„Der Klimagipfel […] ist keine Klimakonferenz, sondern eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg. […] Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“

Umverteilung von Reichtum? Änderung des Wirtschaftsmodells der Welt? Rückentwicklung westlicher Staaten? Aber den Bürgern wird erzählt, es gehe um die „Rettung des Klimas“.

Denken Sie auch daran, dass, als Trump sich aus dem Pariser Abkommen zurückzog, Klimaalarmisten aus der ganzen Welt erklärten, dass Peking der neue globale „Anführer“ der Bemühungen um die Rettung des Klimas sei – dasselbe Regime, das die meisten CO₂-Emissionen beaufsichtigt, Kohlekraftwerke schneller baut, als man zählen kann, und verspricht, seine CO₂-Emissionen bis 2030 weiter zu erhöhen.

Wenn es wirklich um CO₂ und die Rettung des Klimas geht, wie kann die KPC dann der neue Anführer sein? Das ist mehr als absurd.

Trotz alledem fährt die Biden-Regierung fort, die „Zusammenarbeit“ mit Peking in Bezug auf „Klimaschutzmaßnahmen“ und das Pariser Abkommen zu intensivieren, was bei den Mitgliedern des Politbüros der KPC zweifellos für Belustigung und Freude sorgt.

Davon profitiert nicht nur China. Tatsächlich entdeckten Forscher, dass staatlich unterstützte russische Energieinteressen über eine Briefkastenfirma auf den Bermudas namens Klein Ltd. „grüne“ US-Gruppen finanzieren, die gegen die US-Energiepolitik sind. Erst vor wenigen Monaten hatte auch Aileen Getty, Erbin des Erdöl-Tycoons Jean Paul Getty, Millionen Dollar an radikale Klimagruppen gespendet. In Deutschland wird die „Letzte Generation“ sogar mit Steuergeldern unterstützt und Klimakleber bekommen ein Gehalt.

Auch das Regime in Venezuela lacht sich ins Fäustchen, während die Regierung Biden die US-Energie sabotiert und die Maduro-Diktatur anfleht, Öl nach Amerika zu liefern.

„Gas des Lebens“ oder des Weltuntergangs

Um es klar zu sagen: Ich missgönne weder China noch sonst jemandem die CO₂-Emissionen. Tatsächlich haben mir viele Wissenschaftler gesagt, dass mehr von diesem „Gas des Lebens“ für den Planeten und die Menschheit von enormem Nutzen wäre.

Der pensionierte Princeton-Physikprofessor Dr. William Happer, der als Trumps Klimaberater fungierte, sagte mir vor Jahren auf einer Klimakonferenz, auf der wir beide sprachen, dass der Planet mehr CO₂ benötige und dass die Pflanzen darauf ausgelegt seien, in einer Atmosphäre mit etwas mehr CO₂ zu leben, als der Planet derzeit habe.

Außerdem machen die menschlichen CO₂-Emissionen nur einen Bruchteil aller so genannten „Treibhausgase“ aus, die natürlicherweise in der Atmosphäre vorhanden sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, wenn man wirklich glaubt, dass CO₂ schlecht für das Klima ist, dann ist die Verlagerung der Produktion und Industrie nach China der denkbar schlechteste Weg, damit umzugehen. Logischerweise müssen die politischen Entscheidungsträger dahinter einen Hintergedanken haben.

Natürlich liebt die KPC das Pariser Abkommen: Sie tut nichts anderes, als mehr Kohlekraftwerke zu bauen, um die Industrien und Fabriken zu versorgen, die aus Amerika und Europa nach China fliehen, während die Regierung die Vereinigten Staaten oder Deutschland in den wirtschaftlichen Selbstmord treibt.

Dies ist auch nicht nur eine wirtschaftliche oder „Klima“-Angelegenheit. „Rückentwicklung“ führt in die wirtschaftliche Zerstörung – und damit zu einer großen Bedrohung der nationalen Sicherheit. Ein starkes Militär kann natürlich nicht ohne eine starke Wirtschaft finanziert werden.

Es ist an der Zeit, dass die Gesetzgeber die „Klima“-Politik der Regierung stoppen, die nichts anderes tut, als die CO₂-Emissionen zu verlagern und den eigenen Staaten zu schaden.

Über den Autor

Alex Newman ist freiberuflicher Mitarbeiter der Epoch Times USA. Er ist ein preisgekrönter internationaler Journalist, Pädagoge, Autor und Berater sowie Mitverfasser des Buchs „Crimes of the Educators – How Utopians Are Using Government Schools to Destroy America’s Children“ (Verbrechen der Pädagogen: Wie Utopisten mit Hilfe staatlicher Schulen Amerikas Kinder zerstören“). Alex Newman ist außerdem Geschäftsführer von Public School Exit, CEO von Liberty Sentinel Media und schreibt für verschiedene Publikationen in den Vereinigten Staaten und im Ausland.

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel: CCP Proves ‘Climate’ Fight Not Really About Climate (redaktionelle Bearbeitung ts)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.


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