Libanesischer Minister warnt: 2 Prozent Extremisten unter Migranten

Epoch Times16. September 2015 Aktualisiert: 16. September 2015 14:50
Die IS-Kämpfer vermehren sich schnell. Sie rekrutieren Kinder aus Flüchtlingslagern und Schulen. Die Migranten, die nach Europa drängen sind arm und ohne Hoffnung und deshalb eine leichte Beutel für die Dschihadisten.

Die Kämpfer des Islamischen Staats werden mit den Migranten nach Europa kommen, warnte der libanesische Bildungsminister Elias Bousaab.

Bei seinem Libanonbesuch traf sich der britische Premierminister David Cameron mit dem Bildungsminister des Landes, der im sagte, dass sich Dschihadisten unter die Flüchtlinge mischen und nach Europa kommen werden, berichtet die britische Zeitung Dailymail

Bousaab meinte, dass sich die Extremisten gezielt Personen aussuchen, die sie als Flüchtlinge tarnen und nach Europa schicken. Darunter befinden sich viele Kinder. Demnach sendet die Terrormiliz ihre rekrutieren Kämpfer über die Türkei und Griechenland weiter nach Nordeuropa. 

Die Bedrohung durch die IS-Terroristen verschärft sich zusehends, da sie "wie Pilze aus dem Boden schießen."

Beim Treffen mit Cameron wurde Bousaab gefragt, ob der Islamische Staat seine Mitglieder nach Europa schickt. Darauf sagte er: "Ja, natürlich, sie werden nach Europa und andere Orte gehen. Man kann sagen, dass rund zwei Prozent [der Flüchtlinge] Extremisten sind."

Die Betreuung der Menschen in den Flüchtlingslagern gestaltet sich als schwierig. Es bedarf enormer finanzieller Ausgaben um die Kinder versorgen zu können und ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Die Migranten hätten "keine Hoffnung, keine Arbeit, keine Erziehung" und somit wäre es einfach für den IS diese Leute zu rekrutieren, meinte der Minister. Deshalb müsse Großbritannien und Europa viel Geld ausgeben um es möglich zu machen diese Menschen zu integrieren. 

Deutschland: Zweifel an Kapazitäten wachsen

Bis Ende 2015 erwartet Deutschland bis zu einer Million Migranten. Wo diese Menschen unterkommen werden und wie sie versorgt werden sollen ist unklar.

Die Zweifel an den geplanten Kapazitäten in den Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge wachsen: So dringt der Deutsche Landkreistag auf eine Erhöhung der Kapazitäten in den Erstaufnahmestellen von Bund und Ländern. "Die Vorhaltung von 150.000 winterfesten Erstaufnahmeplätzen auf Seiten der Länder erachten wir angesichts unserer Forderung nach einer vollständigen Abwicklung des Asylverfahrens bei Personen aus sicheren Herkunftsländern in der Erstaufnahme als die unterste Grenze", sagte Kay Ruge, Beigeordneter beim Landkreistag, dem "Handelsblatt".

Derzeit, so Ruge, stünden nach wie vor über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben große Gebäudekomplexe, insbesondere Kasernen sowie ehemalige Bundeswehr-Liegenschaften, zur Verfügung, die wegen ihrer Größe "ganz besonders als Erstaufnahmeeinrichtungen geeignet" erschienen.

Viele Städte und Gemeinden hätten zwar in den vergangenen Wochen alle Anstrengungen unternommen, um Notunterkünfte für den nicht abreißenden Flüchtlingsstrom bereitzustellen. Mangels fehlender Gebäude seien Flüchtlinge in Turnhallen und Zelten untergekommen.

"Einfache Zelte sind aber für die Winterzeit keine Lösung", sagte Landsberg dem "Handelsblatt". "Sie müssen ersetzt werden durch feste Gebäude wie zum Beispiel durch freigewordene Kasernen." Landsberg erinnerte daran, dass sich Bund und Länder bereit erklärt hätten, derartige Gebäude kurzfristig zur Verfügung zu stellen und herzurichten.

Auch die Städte und Gemeinden seien verstärkt auf der Suche nach Gebäuden, wie zum Beispiel nicht mehr genutzte Schulgebäude, Krankenhäuser oder Seniorenhäuser. Die Kosten zur Sanierung müssen von Bund und Ländern übernommen werden. (so) 

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