Tipps fürs Smartphone: Das sollten sie unbedingt bei Kälte vermeiden

Epoch Times21. Januar 2018 Aktualisiert: 5. Februar 2018 16:41
Viele Menschen wollen und können nicht auf ihr Smartphone verzichten, auch nicht bei kalten Temperaturen. Doch dabei sollten Sie unbedingt diese Tipps beachten.

Die Winterferien stehen vor der Tür und dann sind Skiausflüge und Schneewanderungen wieder hoch im Kurs. Doch nicht nur den Menschen macht die Eiseskälte mitunter zu schaffen. Auch Smartphones – und andere mobile Endgeräte –  vertragen die niedrigen Temperaturen nicht so gut. Wer sein Gerät auf der Piste trotzdem nicht missen will, sollte deshalb Einiges beachten.

Warum schadet Kälte meinem Handy?

Bei Minusgraden geht das Gerät zwar nicht gleich kaputt, allerdings verlangsamt sich die Leistung. So arbeitet der Prozessor langsamer und das Display reagiert verzögert. Außerdem entlädt sich der Akku bei niedrigeren Temperaturen schneller. Das gilt auch für mobile Akkus, sogenannte Powerbanks.

Wie schütze ich mein Smartphone auf der Piste?

Eine aufgrund der Strahlung ungesunde Methode das Smartphone warm zu halten, ist das Gerät nah am Körper zu tragen, etwa in der Hosentasche oder der Jackeninnentasche.

Das Gerät sollte nicht im Auto liegenbleiben, denn dort ist es schnell genauso kalt wie draußen. Per Headset lässt sich telefonieren oder das Smartphone per Sprachsteuerung bedienen, ohne dass es aus der Tasche genommen werden muss.

Wer sein Telefon zusätzlich vor Stürzen, Nässe, Kälte und Schmutz schützen will, sollte eine spezielle Hülle verwenden, etwa aus Neopren. Die sicherste Variante ist jedoch, das Telefon einfach im Hotel zulassen. Da ist es warm und im Safe definitiv sicherer als in der Jackentasche …

Was muss ich im Warmen beachten?

Nicht nur Minusgrade setzen den Geräten zu, sondern auch Temperaturschwankungen. Wer aus der Kälte in die warme Hütte kommt, sollte dem Akku eine Aufwärmzeit gönnen, bevor er aufgeladen wird, rät der Branchenverband Bitkom.

Dazu darf das Handy aber nicht auf die Heizung gelegt oder mit dem Fön bearbeitet werden. Erst wenn sich das Handy normal warm anfühlt, sollte es ans Ladegerät angeschlossen werden.

Was kann ich bei Kondenswasser tun?

Bei Temperaturschwankungen kann sich im Inneren Kondenswasser bilden – wie es im Winter an Wohnungsfenstern gut zu beobachten ist. Das Wasser kann Bauteile beschädigen und damit zu Störungen oder Ausfällen führen. Dann sollten Besitzer das Gerät ausschalten und versuchen, es zu trocknen.

Wenn möglich sollte der Akku entfernt und das Gerät anschließend mit geöffneter Rückabdeckung der warmen Zimmerluft ausgesetzt werden. Viele Handys haben allerdings einen fest verbauten Akku, dann hilft oft nur der Reparaturservice, wenn trotz Ausschaltphase das Kondenswasser nicht verschwindet.

Was gilt es sonst noch zu beachten?

Generell empfiehlt es sich, das Smartphone morgens beim Verlassen der Unterkunft voll aufgeladen mitzunehmen. Dann ist genügend Energie vorhanden, um im Notfall zu telefonieren, die Taschenlampe zu nutzen oder das Gerät als Navi zu verwenden – wenn man es gar nicht ohne Smartphone aushält.

Außerdem gibt es Handschuhe mit leitfähigen Materialien an den Fingerkuppen – so könnte das Telefon auch bedient werden, ohne dass die Hände frieren. (hcy/jm/ls)

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